50 Jahre Auto-Gernet
50 Jahre Auto-Gernet.

Er sitzt im Büro, so wie man ihn kennt. Immer noch gut drauf, mit dem nötigen Durchblick und Optimismus ausstrahlend. Dort ist er täglich anzutreffen trotz seiner 78 Jahre, ohne seinen Betrieb würde ihm etwas fehlen. Und Karlhermann Gernet hat allen Grund zufrieden zu sein, weil "Auto-Gernet" gut dasteht und positiv in die Zukunft sehen kann. Seit genau 50 Jahren gibt es die Firma, ein echtes Familienunternehmen, wo man schon ein bisschen Stolz auf dieses Jubiläum ist.

Der Chef, der mit seiner Frau Hedi, "meine unverzichtbare Stütze im Betrieb", zusammen mit acht Mitarbeitern das Unternehmen führt, blickt zurück auf eine bewegte Zeit, "die wir gemeinsam bewältigt haben". Am 1. Juni 1970 haben beide einen kleinen Ford-Betrieb in der Berndorfer Straße gekauft, ihn mit einem Gesellen und einem Lehrling übernommen und kontinuierlich nach oben entwickelt.  Schon zwei Jahre später erfolgte auf Grund der guten Nachfrage die Betriebserweiterung mit einer neuen modernen Werkstatt, zu der ein doppelstöckiges Ersatzteillager und Büroräume zählen, 1979 kamen noch ein Verkaufsraum und 1988 ein großes "Reifen-Hotel" hinzu. Auf fast 3000 Quadratmetern Grund ist seitdem das weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte Handwerks-und Handelsgeschäft beheimatet, "wir sind eine Ford-Vertragswerkstatt, was uns besonders auszeichnet", freut sich der Inhaber, Familienbetriebe in dieser Form gebe es imLandkreis kaum noch. Man müsse dafür hohe Standarts erfüllen.

Das Geheimnis, warum bei Gernet neben dem unermüdlichen Arbeitseinsatz stets Zuversicht herrschen konnte, ist leicht zu erklären: Man hat in einer selten erlebten Kundennähe ein unübertreffliches Plus. KarlhermannGernet gerät ins Schwärmen, wenn er davon erzählt. "Schon zu Beginn konnten wir Interessenten gewinnen, die bereits über den Landmaschinen-Handel meines Vaters mit uns bekannt waren und uns vertrauten. Die sind uns bis heute treu geblieben, über eine Generation hinweg". Da sei beispielsweise am Anfang ein Anruf gekommen von einem Bauern, der gerade mit der Stallarbeit fertig war. "Ich brauch schnell a Auto, an Ford, und schon war das geregelt".Und ein Lehrer aus Bayreuth, damals Student und knapp bei Kasse, sagte, "ich kann das Geld nur abstottern", wir vertrauten ihm, er ist bis heute Kunde".

Verändert habe sich schon Einiges, denkt der Automobil-Händlerzurück. So vor allem der Arbeitsablauf. Die Kundendienst-Intervalle hätten sich enorm verlängert, die Mechanik habe ab- und die Elektronik zugenommen, es musste alles immer schneller erledigt werden, die Zeit wurde zunehmend kostbarer. "Aber wir haben das gut mit unserer Mannschaft gemanagt, in Notfällen oft geholfern". Was "Auto-Gernet" besonders auszeichnet, ist die freundschaftliche Verbundenheit im Betrieb und nach Außen. Ein Beispiel: "Wir haben in den 50 Jahren auch viele Lehrlinge ausgebildet, manche davon helfen heute noch aus, wenn wir sie brauchen, so gut ist das Verhältnis", fügt der Chef an. Und dass der Betrieb einen Vorzeigemann in seinen Reihen hat, macht den Senior zusätzlich stolz. "Unser Meister Matthias Hahn wurde 2018 von den Ford-Werken in Köln unter 6000 Mechanikern zum 'Service-Mitarbeiter des Jahres' gekürt". Gernet erinnert sich auch noch gut an die turbulenten Jahre der Wiedervereinigung, als in Sachsen und im nahen Tschechien Geschäftsverbindungen angebahnt wurden.

Ein bisschen bedauert er, dass manches aus der Vergangenheit nur Erinnerung bleibt, aber die Zeiten hätten sich eben geändert. "Wer weiß noch, dass wir regelmäßig Betriebsausflüge organisierten, eine Fußball-Betriebsmannschaft hatten, oder die legendären Gernet-Faschinge für Gesprächsstoff sorgten". Karlherrmann schaut bei dieser nostalgischen Betrachtung seine Frau Hedi an und beide sind glücklich über ihr erfolgreiches Lebenswerk.
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